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Treelock Ballenverankerung

Ballenverankerungen erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. Dies kommt nicht von ungefähr. Diese wartungsarme und nicht sichtbare Art der Baumverankerung weist entscheidende Vorteile gegenüber den herkömmlichen Pfahlbindungen auf. Zu den gestalterischen Aspekten sprechen die bodenunabhängige Möglichkeit der Verankerung sowie die Unterstützung baumphysiologischer Aspekte für diese Form der Verankerung. Der Baum wird so bereits kurz nach der Pflanzung späteren Umwelteinflüssen wie Wind ausgesetzt und entwickelt ein angepasstes Wurzelwerk und Reaktionsholz.

Hinweise zum Einbau

Zu beachten sind beim Treelock Modell mit Erdanker die Boden- und Platzverhältnisse vor Ort. Die Anker müssen mittels Einschlagstange in den Boden getrieben werden können. Ist der Boden zu stark verdichtet oder zu steinig, kann dies den Einbau beeinträchtigen oder gar verunmöglichen. Als Alternative dazu bietet sich die bodenunabhängige Variante der TreelockOB Ballenverankerung.

Die Gurtoberkante soll max. auf 2/3 der Höhe des Ballens zu liegen kommen.
 

Die Gurten zeigen zum Ballen.

Die Anker sollen gleichmässig um den Ballen verteilt eingeschlagen werden.

Die Ratsche soll seitlich auf dem Ballen liegen. Ist die Ratsche sichtbar - wurde sie zu hoch eingebaut.

Die Gurten müssen gleichmässig verteilt zu liegen kommen.

Die Gurtverankerung auf der Baustahlmatte.

Die Ratsche soll seitlich auf dem Ballen liegen. Ist die Ratsche sichtbar - wurde sie zu hoch eingebaut.

Anwendungsbeispiel

Eine durchwegs ideale Kombination bildet der Einsatz der Ballenverankerung bei der Verwendung von Baumschutzsystemen. Dabei sollte in der Regel auf eine 3-Pfahlbindung verzichtet werden. Dies folgt daher, da die Platzverhältnisse zu eng sind und die Pfähle dadurch in den Ballen getrieben werden. Dadurch können wichtige Versorgungswurzeln beschädigt werden, welche für das Anwachsen des Baumes sehr wichtig sind.

Beim Einsatz von Baumschutzsystemen ist die zusammenhängende Planung des Einbauprozesses sehr wichtig. Der nachträgliche Einbau einer Baustahlmatte für die bodenunabhängige Ballenverankerung bedeutet für den Gartenbauer einen unnötigen Mehraufwand, welcher durch ein frühzeitiges Versetzten dieser Matte verhindert werden kann.

Ungünstige Voraussetzungen und Situationen

Für eine Ballenverankerung mit Erdankern ungeeignete Verhältnisse

 


Für eine Ballenverankerung ungenügende Ballenqualität

sandiger Boden

Schäden an der Ballenstruktur

 


Für eine Pfahlbindung zu enge Platzverhältnisse

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